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Geschichte und Geschichten im Mausoleum

Ratzdorf (han). Wer an Ratzdorf denkt verbindet damit eher Begriffe, wie Pegelhäuschen, „Kajüte“, Neißemündung, Michael-Jackson-Spielplatz um nur einige zu nennen. Weniger kommt da in den Gedanken ein Mausoleum vor – und trotzdem existiert dieses schon seit etwa 1831-1834 und wurde vom Kaufmann Johann Conrad Ropert als Familiengrabstätte gebaut. Der Kaufmann eröffnete 1815 in Ratzdorf die königliche Salzfaktorei und zählte mit zu den einflußreichsten Bürgern im Ort zu seiner Zeit. Der Handel mit Salz und vielen anderen Waren florierte auf dem Land- und Wasserweg und der Kaufmann erlangte neben dem Ansehen auch Reichtum. Diesem Status verlieh er wahrscheinlich auch durch den Bau des Mausoleums als Familiengrablege Geltung. Auch heute befinden sich im Untergeschoss noch acht Särge vom Erbauer und seiner unmittelbaren Familie selbst. „Dabei ist bemerkenswert, dass wir während der Restaurierungsarbeiten zum Teil auf mumifizierte Leichen stießen und selbst ein grün-gelbes Kleidungsstoffteil noch erhalten war“, erzählt der Initiator der Restaurierung und Gemeinderatsmitglied Manfred Rösler, der dieses Projekt gemeinsam mit seiner Tochter und Hobbyarchäologin Dajana anging. Diese hat übrigens unter dem Titel „Der Tanzende Tod von Ratzdorf“ eine eindrucksvolle Dokumentation zum Mausoleum der Familie Ropert herausgegeben.
Im Inneren des Erdgeschosses befinden sich mit dem Epigraphen „Der tanzende Tod“, einer Löwenskulptur und einer Justitia-Statue drei Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert. Eine im Fußboden eingelassene Scheibe gewährt einen Blick in die Gruft derer von Ropert.
Interessant ist auch die jüngere Vergangenheit: „Von den 1950er bis in die 1980er Jahre wurde das Mausoleum als Trauerhalle genutzt, weil es keine andere gab und gesetzlich vorgeschrieben war, dass es eine geben musste. Als dann die richtige Trauerhalle da war, wurde das Gebäude als Geräteschuppen genutzt, was sehr schade für das Haus war, da es immer mehr verfiel“, so Manfred Rösler. Das wurmte ihn. Er sprach mit der Denkmalsbehörde und mit den Gemeindevertretern und erreichte letztendlich über Fördermittel die Sanierung des Gebäudes, die nun im Wesentlichen beendet ist. Damit kann das Mausoleum nun mit seiner Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Geöffnet ist jeden dritten Sonntag im Monat von 10.00 bis 11.00 Uhr. Auf einer Hinweistafel neben dem Eingang finden Interessierte die wichtigsten Informationen zur Anlage und detailliertere auf der neuen Internetseite des Ortes unter www.ratzdorf.de (Tourismus – Sehenswürdigkeiten - Mausoleum).

Termin: vom 19.04.2022 bis 31.12.2022 um 10:00 Uhr.
Potsdams Stadtteilführungen 2022 im Überblick

Potsdam (pm). Auch 2022 findet immer am dritten Samstag im Monat eine von der PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH organisierte Stadtteilführung statt. Bei den von Potsdam-Experten geführten Spaziergängen werden die Geschichten erzählt, die hinter den Potsdamer Stadtvierteln und Kiezen stecken. Es geht um große Geschichte und kleine Anekdoten - zum Beispiel aus der Alexandrowka, der Bertinistraße, der Berliner Vorstadt oder von Hermannswerder. Die Führungen sind für Potsdamer und Gäste der Stadt gleichermaßen interessant.

Den Auftakt macht am kommenden Samstag um 15 Uhr die Führung durch die Nauener Vorstadt. Diese ist in vielen Bereichen von architektonischen Vorbildern in Russland und Italien geprägt. Die preußischen Könige ließen sich bei Ihren Bauaufträgen von familiären Banden und eigenen Vorlieben leiten. Gleichzeitig war Potsdam 281 Jahre lang Garnisonstadt. Die Führung geht in der Nauener Vorstadt auf die Suche nach offensichtlichen und verborgenen Spuren dieser Zeit.

Die Termine im Überblick:

15. Januar 2022: Romantik und Militär – Die Nauener Vorstadt
19. Februar 2022: Mauer und Moneten – Die Bertinistraße im Wandel der Zeit
19. März 2022: Vom barocken Stadtpalais zum Lindenhotel – Führung entlang der Lindenstraße mit Besichtigung der Gedenkstätte
16. April 2022: Bauern, Weber, Babelsberger – Ein Streifzug durch die Geschichte Babelsbergs
21. Mai 2022: Die Alexandrowka – Männerfreundschaft, russische Sänger und Apfelbäume
18. Juni 2022: Die Berliner Vorstadt – Villen, Promis und Europa
16. Juli 2022: Potsdams Wohngebiete – Von der Parforce Heide zur Filmgeschichte Potsdams
20. August 2022: Italien in Potsdam – Führung vom Winzerberg durch die Jägervorstadt
17. September 2022: Wildpark West
15. Oktober 2022: Hermannswerder – Potsdams geheimnisvolle Insel
19. November 2022: Von der Schweiz nach Russland in nur fünf Minuten – Klein Glienicke ist für viele Überraschungen gut
17. Dezember 2022: „Und bitte!“ – Der Filmschauplatz Potsdam
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Hygiene-/Sicherheitsmaßnahmen:

Um die Qualitäts- und Sicherheitsstandards in Zeiten der Pandemie gewährleisten zu können, ist die Gesamtteilnehmerzahl auf max. 9 Personen begrenzt. Dabei gilt die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorgaben entsprechend der Maßnahmen aus der Umgangsverordnung des Landes Brandenburgs.
Es gilt die 2G-Regel. Dies bedeutet das nur nachweislich vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 14 Jahren teilnehmen dürfen. Mit einem offiziellen negativen Testnachweis können außerdem Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde und, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen (Wichtig: Die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen) teilnehmen.
Einhaltung Mindestabstand von 1,5 Metern zum Gästeführer und zu anderen Teilnehmern, die nicht im eigenen Haushalt leben; Hust- und Niesetikette; Berührungen vermeiden und Handhygiene. Personen mit grippeähnlichen Symptomen dürfen nicht an unseren Stadtführung teilnehmen. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes während der Stadtführung wird empfohlen.

Termin: vom 11.01.2022 bis 17.12.2022 um Uhr.
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BVMOL-Betreuungsverein e.V.
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