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Otto Strauß: Anfrage bestätigt Einsparpotenzial industriellen Bauens
Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion „Potenziale serieller, industrieller und innovativer Bauweisen zur Senkung der Wohnbaukosten“ (BT-Drs. 21/7604) erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Otto Strauß:
„Die Antwort der Bundesregierung bestätigt, dass serielle, modulare, industrielle und robotergestützte Bauweisen Planungs- und Bauzeiten verkürzen, Abläufe standardisieren und Kostenrisiken reduzieren können.
Damit wird erneut deutlich, dass die Senkung der Wohnbaukosten nicht durch immer neue Förderprogramme und Vorschriften erreicht wird, sondern durch höhere Produktivität, einfachere Standards und eine stärkere Industrialisierung des Bauens.
Bemerkenswert ist zugleich, dass seit 2020 insgesamt 621 Forschungsanträge zu den von uns abgefragten innovativen Bauweisen formal ausgeschlossen oder im Auswahlverfahren nicht zur Förderung empfohlen wurden. Das beantragte Fördervolumen belief sich auf rund 203,9 Millionen Euro. Darunter waren 320 Anträge zur robotergestützten Fertigung und 271 zu seriellen beziehungsweise modularen Bauweisen.
Vor diesem Hintergrund muss die Bundesregierung stärker darauf achten, erfolgreiche Innovationen schneller aus Forschung und Modellvorhaben in die breite Baupraxis zu überführen. Deutschland braucht endlich messbare Baukostensenkungen. Wer mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss die Ursachen hoher Baukosten angehen und darf sich nicht darauf beschränken, steigende Kosten anschließend mit immer neuen staatlichen Förderungen zu kompensieren.“ ----------------------------------------------------------------------------------- Stephan Protschka: Bundesregierung lässt deutsche Aquakultur in Bürokratie und Kostensumpf ersticken
Die Lage der Aquakultur in Deutschland ist angespannt. Rückläufige Betriebszahlen, zunehmende bürokratische Belastungen und steigende Betriebskosten setzen die Branche massiv unter Druck. Innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Aquakulturbetriebe im Bundesgebiet um mehr als 15 Prozent gesunken. In einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 21/7713) wollte die AfD-Bundestagsfraktion von der Bundesregierung erfahren, mit welchen politischen Maßnahmen sie die rückläufigen Betriebszahlen abbremsen möchte.
Zu den Antworten der Bundesregierung teilt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan Protschka mit:
„Die Antworten der Bundesregierung offenbaren ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen warmen Worten und konkretem Handeln. Sie schreibt der Aquakultur erhebliches Potential für Ernährungssicherung und regionale Wertschöpfung zu. Gleichzeitig fehlt es an der Bereitschaft, diese Ansätze zu fördern und auszubauen. Statt hohe Energiekosten, komplexe Genehmigungsverfahren und ausufernde Bürokratielast gezielt anzupacken, verweist die Regierung auf die Zuständigkeit der Länder. Das sind Ausflüchte für Betriebe, die unter Fraßschäden durch Wildtiere und unter Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem europäischen Ausland leiden. Wer den Selbstversorgungsgrad bei Fisch und Meeresfrüchten wirklich anheben und zu Ernährungssicherung und Erhalt unserer Kulturlandschaft beitragen möchte, sollte endlich handeln, statt auf neue Studien und ferne Zuständigkeiten zu verweisen.“
(Anmerkung der Redaktion: ganz aktuell an den Peitzer Teichen zu sehen, die ohne Wasser und total verkrautet sind!)
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