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Wirtschaft:
Vom Hobbyschrauber zum Werkstatthelfer

Eisenhüttenstadt (han). Nicht oft kommt es vor, dass Teilnehmer der Unterstützten Beschäftigung von Anbeginn an auf ein Berufsziel fokussiert sind und nur das umsetzen wollen. Auf Grund ihrer Benachteiligungen hoffen sie dabei zu Recht auf die Unterstützung des erfahrenen Trainerteams, auf deren Firmennetzwerk und Erfahrungen bei der schrittweisen Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt.
So erging es auch Viktor Dulson aus Eisenhüttenstadt. Für ihn war klar, dass es nur eine Tätigkeit in einer Autowerkstatt sein konnte. „Ich kann Schrauben und interessiere mich sehr für Autos und Motorräder“, waren seine kurzen Worte zu Beginn der Maßnahmeteilnahme. Seine Erwartungshaltung an die Qualifizierungstrainer war also klar und unausgesprochen stand die Forderung im Raum: „Findet eine passende Werkstatt für mich.“ Dieser nahm sich das UB-Team gern an und so wurde mit verschiedenen Werkstätten in Eisenhüttenstadt gesprochen, aber nur eine konnte sich vorstellen, den jungen Mann, der in der Berufsvorbereitung in der Metallbranche im QualifizierungsCentrum der Wirtschaft in Eisenhüttenstadt dazu gelernt hatte, perspektivisch zu beschäftigen. Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz ist übrigens ein primärer Aspekt bei der Auswahl der Betriebe.
Schnell musste Viktor lernen, dass er nicht mehr nur „Schrauber“ war sondern auch zunehmend zum Aushängeschild der Firma wurde und ein entsprechendes Auftreten und Outfit dabei durchaus gefordert wurde. Fachlich zeigte er von Anfang an sein Können so das Ronny Wonneberger, Werkstattchef von GA Motorsportcenter Eisenhüttenstadt, in dieser Frage des Lobes voll war und Viktor relativ schnell sein Vertrauen und das der Kunden gewann. Die betriebliche Erprobung verlief erfolgreich und in der Qualifizierungsphase wurden gemeinsam mit dem UB-Team die Qualifizierungsschritte festgelegt. Dazu zählten neben modularen Lehrgängen der Handwerkskammer Ostbrandenburg im Ausbildungszentrum Hennickendorf auch das Erlangen des Führerscheines. Beide Qualifizierungsbausteine stießen auch bei Reha-Beraterin Bianca Hartung von der Arbeitsagentur auf offenen Ohren, die beide unterstützte und förderte, ebenso wie Ronny Wonneberger.
Die Zertifikatslehrgänge in Hennickendorf wurden erfolgreich absolviert, das Lernen für den Führerschein fiel auf Grund von Verständnisproblemen schwerer. Das Umsetzen des Erlernten in der Praxis und die daraus resultierende gute Arbeit in der Werkstatt als qualifizierter Helfer führten letztendlich nach zweieinhalb Jahren UB zum Arbeitsvertrag. Im Planungsgespräch mit Reha-Beraterin, Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und dem Geschäftsführer der Firma wurden während der Stabilisierungsphase im Beisein des UB-Teams die nächsten Schritte für die Nachbetreuung festgelegt. Dazu gehörte unter anderem die Qualifizierung in weiteren Modulen der KfZ-Ausbildung und die Unterstützung beim erfolgreichen Bestehen der Führerscheinprüfung.
Viktor ist während der UB-Zeit im IB Frankfurt (Oder) durch anspruchsvolle Aufgaben in der Werkstatt befähigt worden, verlässlich und qualitätsgerecht Arbeitsaufträge auszuführen und konnte so nicht nur die Achtung der Kollegen sondern auch der Kunden erringen, die gerade im Bereich Zweirad gern seinen fachlichen Rat erfragen.

Foto: han
Vom Hobby zum Beruf: Als qualifizierter Werkstatthelfer fand Viktor Dulson über die Unterstützte Beschäftigung seinen Weg zum Arbeitsplatz bei GA Motorsportcenter Eisenhüttenstadt.

Eingetragen am 01.04.2025 um 17:47 Uhr.
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