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Burg Beeskow (pm). Mit insgesamt 40 Einreichungen ist am Montag um 24 Uhr die Ausschreibung für das Amt „Burgschreiber:in zu Beeskow 2027“ zu Ende gegangen.
Das Feld der Bewerber:innen ist wieder breit gefächert: Der älteste Autor ist Jahrgang 1951, die jüngste Autorin Jahrgang 2004. Die Einreichungen kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus Städten wie Berlin, Potsdam, Bochum, Braunschweig, Wuppertal, Leipzig, Hannover, Bonn, Köln, Wien, Graz und Aarau, aber auch aus Berkenbrück, Woltersdorf und der Schorfheide.
Ihre Entscheidung über den/die 34. Burgschreiber:in zu Beeskow trifft die Jury am 14. September 2026. Ihr Votum abgeben werden dann u.a. Luo Lingyuan als Burgschreiberin Nr. 33, Kerstin Bartelt als Vertreterin der Stadt Beeskow sowie die Leiterin des Ressorts Kultur und Unterhaltung der Märkischen Oderzeitung, Christina Tilmann.
Das Amt „Burgschreiber:in zu Beeskow“ (seit 1993) wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von fünf Monaten vergeben (Januar bis Mai 2027). Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000 Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht es dem/r Burgschreiber:in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch mit Stadt und Region.
Zu den Burgschreiber:innen vergangener Jahre gehörten der 2005 verstorbene Henryk Bereska, Regina Hilber, Armin Strohmeyr, Ines Geipel, Ralph Hammerthaler, Sascha Macht, Inka Bach und Franziska Hauser.
Die Einführung des neuen Burgschreibers bzw. der neuen Burgschreiberin ist für den 9. Januar 2027 geplant.
Fotonachweis: Mit in der Jury: Burgschreiberin Nr. 33, Luo Lingyuan
Foto: Stephanie Lubasch/Burg Beeskow |