ODER-NEIßE-JOURNAL
Internetzeitung für Eisenhüttenstadt & Umgebung

www.oder-neisse-info.de
Nachrichten
Politik Wirtschaft Kultur Vermischtes Polizeiberichte Sport Tourismus Ratgeber
Suche
Aktuelles

Kultur12.06.2026
Burg Beeskow // 1. B ...
Politik10.06.2026
Alice Weidel: Massiv ...
Sport10.06.2026
Das segelnde Klassen ...
Ratgeber10.06.2026
Freie Plätze für die ...
Kultur07.06.2026
Hier wird Schiefer g ...
Vermischtes07.06.2026
Geburtstagsfeier mit ...
Kultur01.06.2026
Burg Beeskow / Theat ...
Politik26.05.2026
Rundbrief der AfD-Fr ...
Ratgeber07.05.2026
Unterstützerkonto fü ...
Kultur06.05.2026
Kunstwerkstatt Burg ...
Service

Branchenbuch
Termin-Kalender
Bilder der Region
Regionale Links
Redaktion

Mediendaten
Kontakt
AGB
Datenschutzerklärung
Impressum

Kontakt unter:
0163 / 4800356
joehanisch@gmx.de

Politik:
Paul Schmidt: Extrem negative Strompreise läuten neue Phase der deutschen Energiewende ein

Peter Boehringer: Der Regierung geht das Geld aus – ein finanzpolitischer Staatsstreich war nicht genug

Im Kabinett stellt Finanzminister Klingbeil heute die Eckwerte seines Haushaltsentwurfs für das Jahre 2027 bis 2030 vor. Darin sind vor allem höhere Schulden und zusätzliche Abgaben vorgesehen. 196 Milliarden Euro will Klingbeil im kommenden Jahr an Neuverschuldung aufnehmen – ein Drittel des Gesamthaushalts soll so finanziert werden.

Peter Boehringer, stellvertretender Bundessprecher der AfD, teilt dazu mit:

„Die vorgelegten Eckpunkte zeigen: Nicht einmal die Aushebelung der Schuldenbremse, die die Leute um Friedrich Merz noch vor Einberufung des gewählten Bundestags vorgenommen haben, reicht der schwarz-roten Regierung aus, um ihren Finanzierungswahnsinn auszuleben. Jener finanzpolitische Staatstreich erlaubt der Regierung Merz auf fünf Jahre gerechnet eine Neuverschuldung von circa einer Billion Euro, die – das wird mit den vorgelegten Eckpunkten immer klarer – auch voll ausgeschöpft werden wird. Allein die daraus resultierenden Zinslasten werden künftige Generationen noch erdrücken. Doch der Finanzbedarf dieser Regierung ist damit noch lange nicht gedeckt. Bereits 2027 klafft in den Eckwerten – trotz etlicher Finanztricks – eine Lücke von 20 bis 30 Milliarden Euro. Daher müssen sich die Bürger auch auf Steuererhöhungen einstellen, womit die CDU auch ihr nächstes Wahlversprechen brechen wird.

Konkret geplant sind die Einführung einer Plastiksteuer, einer Zuckersteuer und einer Steuer auf Kryptowährungen. Erhöht werden sollen zudem die Alkohol- und die Tabaksteuer, womöglich sogar auch die ‘Reichensteuer‘ und die Mehrwertsteuer. Dass dies in der jetzigen Situation vollkommen kontraproduktiv ist, liegt auf der Hand. Dieses Land bräuchte massive Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen und eine Rosskur für den Staatssektor, die diesen nahezu halbieren müsste. Nur so kann man einerseits den von den Altparteien geschaffenen Sumpf der Interessengruppen, NGOs und Sozialleistungsprofiteure trockenlegen und gleichzeitig der Wirtschaft eine Perspektive zurückgeben. Doch dafür fehlt dieser Regierung Kraft, Wille und Mut. Sie spielt lieber auf Zeit, klammert sich an die Macht, lässt dieses Land ausbluten und wird einer AfD-Nachfolgeregierung, wann immer sie auch kommen mag, einen finanzpolitischen Scherbenhaufen hinterlassen.“
---------------------------------------------------------------------------------
Michael Espendiller: Eckwerte zum Bundeshaushalt 2027 sind ein Offenbarungseid



Zu den heute bekannt gewordenen Eckwerten der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2027 und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2030, die morgen offiziell im Haushaltsausschuss vorgestellt werden, erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Michael Espendiller:



„Die Eckwerte zum Bundeshaushalt 2027 und die mittelfristige Finanzplanung sind ein finanzpolitischer Offenbarungseid. Statt zu konsolidieren, setzt die schwarz-rote Koalition auf eine ungebremste Schuldenpolitik.

Allein im Jahr 2027 plant die Bundesregierung neue Schulden in Höhe von rund 195,5 Milliarden Euro – im Kernhaushalt (Nettokreditaufnahme mit Bereichsausnahme) und in den kreditfinanzierten Sondervermögen (SVIK und SV Bundeswehr) zusammengerechnet. Damit wird rund ein Drittel aller Staatsausgaben des Bundes über neue Schulden finanziert. Das ist ein extremes Niveau und in dieser Größenordnung schlicht nicht vertretbar.

Diese Schuldenpolitik hat unmittelbare und sogar kurzfristige Auswirkungen auf den Schuldendienst im Bundeshaushalt. Schon für das Jahr 2030 plant die Bundesregierung im Haushalt mit 78,7 Milliarden Euro an Zinszahlungen – nahezu eine Verdreifachung gegenüber 2025. Diese Zinslast frisst Jahr für Jahr Spielräume auf, die wir an anderer Stelle dringend brauchen. Und von Schuldentilgung sprechen wir dabei noch gar nicht.

Die Bundesregierung muss diese Eckwerte für ihren Haushaltsentwurf 2027 komplett überarbeiten und endlich ihre Hausaufgaben machen. Es muss zuerst bei den unnötigen Staatsausgaben gespart werden. Die AfD-Fraktion hat dazu in den vergangenen Jahren eine Vielzahl konkreter Vorschläge auf den Tisch gelegt – von einer echten Migrationswende über die Streichung ideologischer Förderprogramme bis zur Rückführung des aufgeblähten Beauftragten- und Behördenapparats.

Eines ist nach diesem Zahlenwerk leider auch klar: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil wird seinem Amt in diesen herausfordernden Zeiten nicht gerecht. Bundeskanzler Friedrich Merz muss sein Kabinett umbauen, den Finanzminister entlassen und einen Nachfolger berufen, der den Fokus auf das Land legt und nicht auf seine eigene Partei.“
----------------------------------------------------------------------------------
Paul Schmidt: Extrem negative Strompreise läuten neue Phase der deutschen Energiewende ein



Am 1. Mai 2026 wird zum ersten Mal stundenlang der extrem negative Strompreis von -50 Cent pro Kilowattstunde erreicht - laut den Day-Ahead-Werten der Europäischen Strombörse EPEX Spot SE von 12:45 bis 14:30 Uhr. Negative Strompreise gibt es nur im Großhandel; sie sind auf -50 Ct/kWh begrenzt. Sie bedeuten, dass Deutschland Geld ins Ausland zahlt, damit es unseren überflüssigen Strom abnimmt.



Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Schmidt:



„Nun erreichen wir erstmalig für fast zwei Stunden den schlimmstmöglichen Großhandelsstrompreis von -50 Cent pro kWh! Wir müssen also dem Ausland extrem viel Geld zahlen, damit sie unseren überflüssigen Photovoltaik-Strom abnehmen. Wir haben in Deutschland bereits 117 Gigawatt (GW) an Photovoltaik und 78 GW an Windkraft installiert, können aber nicht mehr als 85 GW an Strom verbrauchen. Nennenswerte Stromspeicherkapazitäten haben wir nicht. Also produzieren wir – wenn die Sonne scheint und der Wind weht – mehr als doppelt so viel Strom, wie wir verbrauchen können und geben dem Ausland viel Geld, damit es seine Kernkraftwerke herunterfährt und unseren überflüssigen Strom abnimmt.



Herrscht dagegen Dunkelflaute, müssen wir unseren Strom teuer im Ausland einkaufen. Entweder wir zahlen, damit unser überflüssiger Strom abgenommen wird, oder wir zahlen, weil wir bei Dunkelflaute selbst nicht genug Strom erzeugen können. Alle im Bundestag vertretenen Parteien – außer der AfD – stimmen aber immer wieder für noch mehr Photovoltaik und noch mehr Windkraft – koste es, was es wolle.“


Eingetragen am 29.04.2026 um 18:18 Uhr.
[Anzeige]
Duo Joy - Musik - Tanzmusik a la carte
Anzeige



Für Sie vor Ort -
Sparkasse Oder-Spree

www.FfoWebservice.de

FfoWebservice 2006©