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8. Juli: Eisenhüttenstadt beteiligt sich am Flaggentag der „Mayors for Peace-Städte

Eisenhüttenstadt (pm). Zum Flaggentag der „Bürgermeister für den Frieden“ mahnt auch Eisenhüttenstadt als Mitgliedsstadt des Verbundes zur atomaren Abrüstung. Aus diesem Anlass ist am Montag, 8. Juli 2019, vor dem Rathaus der Stahlstadt die Flagge „Mayors for Peace“ gehisst worden. Rund 300 Städte des weltweiten Netzwerkes „Mayors for Peace“ setzen so an diesem Tag ein gemeinsames sichtbares Zeichen: Vor den Rathäusern wird die „Mayors for
Peace“-Flagge gehisst.
Mit der Aktion wird an ein Rechtsgutachten des internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag
(das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde, erinnert. Der IGH stellte fest, dass „eine völkerrechtliche Verpflichtung (besteht), in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.
Das Bündnis der Mayors for Peace setzt sich für das Recht der Bevölkerung auf ein Leben frei von atomarer Bedrohung ein. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Die „Mayors for Peace“ setzen sich daher für den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) ein und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten. In dem Vertrag werden
Atomwaffen ausdrücklich geächtet. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland unterstützt das völkerrechtliche Verbot von Atomwaffen, deren Lagerung und Modernisierung auf deutschem Boden.

Foto: Stadt EH

Eingetragen am 08.07.2019 um 18:51 Uhr.
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