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Bleiglasfenster aus der einstigen Schule 7 erstrahlen in Eisenhüttenstadt an neuem Platz im Rathaus

Eisenhüttenstadt (pm). Zurück in Eisenhüttenstadt an neuer, dafür umso exponierterer Stelle: Die Bleiglasfenster aus der mittlerweile abgerissenen Schule 7 „Johannes R. Becher“ haben ihren Platz im Foyer des Rathauses der Stadt endgültig gefunden und eingenommen.
Nach intensiver und umfangreicher Restauration seit Mitte März 2019 konnte die Stadt die bunten Bleiglasfenster mit lebendigen Motiven aus der Schule nun in neuem Glanz wieder in Empfang nehmen. Bürgermeister Frank Balzer dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses, dass diese Fenster nun für die Stadt gesichert, erhalten und hierher zurückgeführt worden sind. Insbesondere der frühere Leiter des Städtischen Museums, Hartmut Preuß, habe daran einen großen Anteil. Seine Initiative sichere Kulturgut, was jetzt im Rathaus der Öffentlichkeit prominent präsentiert wird. „Ich bin sehr froh, dass wir die Bleiglasfenster hier aufstellen konnten“, sagte das Eisenhüttenstädter Stadtoberhaupt.
Hartmut Preuß ergänzte, dass auch dank der Fördermittel durch die Denkmalschutzbehörde dieses Projekt mit dem Restaurator aus Dresden, Klaus-Peter Dyroff, realisiert werden konnte. So ist es auch eine Erfolgsgeschichte geworden.“ Das Werk des Künstlers Otto Schutzmeister (1920-1983), auf dem viele Facetten aus dem Schul-Alltag gezeigt werden, enthalte zwar Motive, aus vergangener Zeit, stellten jedoch auch einen aktuellen Bezug dar und seien somit auch heute „nicht weltfremd“. Der Entwurf des Künstlers, der durch eine Berliner Firma 1966 realisiert worden ist, können Besucher heute im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt besichtigen.
In den kommenden Tagen erhält die Installation noch eine Plexiglasscheibe zur Stabilisierung.

Foto: han

Eingetragen am 20.11.2019 um 18:04 Uhr.
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