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Vermischtes:
Gesundheit vom Wegesrand



Eisenhüttenstadt (han). Kräuter, Heilung, Hilfe und Geseundheit waren die Schlagwörter am Samstag Vormittag als Kathrin Grund, Irmhild Schweda und Sven Quenzel mit Interessierten auf Kräuterwanderug nahe Fürstenberg gingen.

„Das sieht schon richtig gut aus“, meinte Irmhild Schweda hinsichtlich der Beteiligung, als sie die vielen Leute sah, die mitgehen wollten und sich zu einem Quiz um Kathrin Grund versammelten. Die angehende Gesundheitsberaterin hatte diese Tour organisiert und nahm die Unterstützung von Irmhild Schweda, der ehemaligen Biologie- und Chemielehrerin und Gesundheitsberaterin gern in Anspruch. Diese ging nach der Suche nach Kräutern am Wegesrand schon mal voraus und kam sofort ins Schwärmen, warum diese so wertvoll sind: „Da ist zum Beispiel die Brennnessel, die Königin der Pflanzen. Sie bringt uns nicht nur Proteine, Eisen, Calcium, Magnesium, Faser- bzw. Ballaststoffe sondern auch vielfach heilende Wirkungen, wie zum Beispiel bei Rheuma und ist auch ein hervorragender Dünger. Sie reinigt unser Blut und die Samen haben eine Libido steigernde Wirkung. Ja und so kann man viele andere Kräuter aufzählen, die eine positive Wirkung auf unseren Körper haben, die oft unbeachtet von uns am Wegesrand stehen.“
Ein gelb leuchtender Löwenzahn unmittelbar an der Fußwegabgrenzung hatten es ihr und Heilpraktiker Sven Quenzel angetan, der mittlerweile das Betreuungsteam verstärkte. Sofort kamen beide über die Kräfte dieser Pflanze ins Schwärmen, wie zum Beispiel die positive Wirkung auf die Leber.
Mittlerweile war die ganze Gruppe bis zum Ausgangspunkt an der Deichbrücke gekommen, bekam entsprechend der eigenen Namen eine Pflanze zu geordnet, die man finden wollte und begab sich auf eine mehrstündige Tour über das Arboretum bis zur Oder. Hier, unmittelbar vor der Haustür der Eisenhüttenstädter wächst das, was in Küche und Kräuterschrank nicht fehlen sollte, wie Schafgarbe, die gut fürs Immunsystem ist, der Spitzwegerich mit wohltuenden Kräften für die Lunge, der Beinwell, der als Knochenklebstoff fungiert, der Weißdorn, der als Tee gegen zahlreiche Beschwerden hilft und viele andere, die gesammelt wurden.
„Es ist eigentlich so einfach, man muss die Pflanzen nur kennen“, so Heidi Gollosche, die selbst eine Ausbildung zur Gesundheitsberaterin absolviert und deshalb dabei war. „Mitgehen und Lernen ist mein Kredo bei dieser Tour“, sagte Estell Frey. So wie sie begründeten viele ihre Teilnahme.
Denn wie sagte Irmhild Schweda so schön: „Man braucht keine exotischen und teuren Pülverchen um für die Gesundheit etwas zu tun, man muss nur wissen, was dafür vor der Haustür wächst und wie man es anwendet. Die gesundheitsfördernden und heilenden Kräuter wachsen buchstäblich am Wegesrand und können ganz kostenlos gesammelt werden.“
Bei einem Picknick wurden gesammelte Kräuter zubereitet und verkostet, auch das gehörte zur Kräutertour dazu und war einer der Höhepunkte dieser thematischen Wanderung.


Fotos: Jörg Hanisch

1- Faszination Löwenzahn: Irmhild Schweda und Sven Quenzel kamen sofort ins Fachsimpeln über die heilenden Wirkungen dieser Pflanze am Wegesrand.

2 - Der Gesundheit auf der Spur: Zur Kräutertour ins Arboretum und in die Oderwiesen trafen sich am Samstag zahlreiche Interessierte in Fürstenberg.

3 - In ihrem Element: Gesundheitsberaterin Irmhild Schweda begleitete die „Kräuterwanderschaft“ und begeisterte mit dem, was buchstäblich vor der Haustür wächst.

Eingetragen am 20.05.2019 um 04:48 Uhr.
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