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Burg Beeskow: Ausstellungen unterm Dach

Samstag, 23. Juni 2018, 16.00 Uhr (2 Seiten)
Burg Beeskow, Unterm Dach
Eintritt frei

Ausstellungseröffnung
Wegen Inventur geöffnet!
Zu Sammlung und Zukunft des Regionalmuseums Burg Beeskow

Unter dem Titel „Wegen Inventur geöffnet“ eröffnet am 23. Juni 2018, 16 Uhr die neue Sonderausstellung der Burg Beeskow. In Form eines Offenen Depots werden Unterm Dach des Ausstellungshauses weite Teile der ansonsten unsichtbaren Sammlung des Beeskower Regionalmuseums für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar.

Erfahrbar wird, welche Objekte und Dokumente sich im Bestand befinden und was diese über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erzählen können? Erfahrbar wird ebenso, welche Dinge, Themen, Medien und Erzählformen es darüber hinaus benötigt, um ein zeitgemäßes, lebendiges und kooperatives Museum der Region zu sein.

Die Präsentation der musealen Dinge sowie eine begleitende Veranstaltungsreihe ist Ausgangspunkt einer öffentlichen Bestandsaufnahme, die Fragen nach künftigen Objekten, Themen und Ausstellungsformen des Museums aufwirft und diese gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Besucherinnen und Besuchern sowie Expertinnen und Experten beantworten möchte.

Das Konzept, die Öffentlichkeit ganz bewusst in die Museumsarbeit einzubeziehen, hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung davon überzeugt, das Regionalmuseum Burg Beeskow mit dem diesjährigen Initiativpreis „Von den Depots zu den Menschen“ auszuzeichnen.

Zur Ausstellungseröffnung wird Frau Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e. V., zur aktuellen Situation, zu Herausforderungen und Chancen der Brandenburger Regional- und Heimatmuseen sprechen.
Der Perkussionist Hermann Naehring begleitet den Eröffnungsnachmittag musikalisch.


Zur Geschichte des Beeskower Museums
Vor 65 Jahren – als das Biologische Heimatmuseum auf der Beeskower Burg eröffnet wurde – gab es keinen Zweifel daran, was ein derartiges Haus zu leisten hatte. Geschichte und Naturkunde der Region öffentlich zu vermitteln, stand im Vordergrund des Neubeginns nach 1945. Dieser Ansatz war nicht neu. Bereits 1906 hatte Landrat Robert Rothe dazu aufgerufen, aus Anlass des großen Heimatfestes „Gegenstände, welche Altertums- oder Kunstwert besitzen, …, zu sammeln und so zu ordnen, daß sie dem Beschauer ein Bild vergangener Zeiten geben können“.

Der Werdegang des Beeskower Museums offenbart jedoch, dass es vor allem die Museologen selbst waren, deren Können und Ideenreichtum das Haus prägten. So gelingt es dem Biologie- und Chemielehrer Hermann Kempcke durch moderne dreidimensionale Schaubilder, so genannte Dioramen, im neu gegründeten Museum mehr Interesse an der heimatlichen Natur zu wecken.
Seine Nachfolgerin Margot Große-Wolf macht Beeskows Burg populär, indem sie das Leben des nahe Beeskow geborenen Australien-forschers Ludwig Leichhardt thematisierte und dabei auch Kontakte zur australischen Botschaft nicht scheut. Auch der Kunst gibt sie erstmals eine Bühne, wobei sich vor allem die Burggalerie mit sehenswerten Ausstellungen hervortut.

Nach dem gesellschaftlichen Umbruch von 1989/90 setzt die neue Leiterin des seit Oktober 1992 benannten Regionalmuseums, Frau Dr. Leonore Scholze-Irrlitz, neue Akzente: Erstmals recherchiert sie zur Beeskower Nachkriegszeit, die u. a. durch Flucht und Vertreibung bestimmt war. Danach sind es vor allem die Forschungsergebnisse Beeskower Lehrer wie Hans-Jürgen Richter und Klaus Koldrack, die in eine kulturgeschichtliche, nunmehr jedoch seit zwanzig Jahren unveränderte Ausstellung einfließen.

Um die Beeskower Sammlung ist es jedoch mittlerweile still geworden. Das Bewahren, Sammeln, Forschen und Vermitteln – seine grundlegenden Aufgaben – verlaufen, wenn überhaupt, unbemerkt. In der Tat braucht das Museum einen Neustart, wobei diejenigen, für die es bestimmt ist, über dessen Zukunft mitverhandeln. Nach dem Motto “Stadt und Region machen Museum“ übernehmen dabei Expertinnen und Experten, Besucherinnen und Besucher, Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen Verantwortung für die Bewahrung ihres kulturellen Erbes – wie z. B. Studierende der Visuellen Kommunikation an der weißensee kunsthochschule berlin, die von Beginn an diesem Erneuerungsprozess beteiligt sind.


„Wegen Inventur geöffnet“ – die Sonderausstellung sowie das begleitende Veranstaltungsprogramm finden bis zum 25. November 2018 in der Burg Beeskow statt:

Freitag, 20. Juli 2018, 19 Uhr Im Regionalmuseum geht es um die Zukunft. Wir betrach­ten die Veränderung von Wirtschafts- und Sozialstruktur, von Mobilität und Baukultur wie durch ein lokales Prisma und sprechen anhand überlieferter Dinge über das Gestern, Heute und Morgen.

Samstag, 25. August 2018, 16 Uhr. Das Regionalmuseum öffnet Augen und Ohren.
Wie bringen wir das Erbe der Vorfahren zum Sprechen? Wie lernen wir, Dinge unserer Umwelt zu erkennen, zu benennen, zu interpre­tieren und darüber zu erzählen?

Freitag, 21. September 2018, 19 Uhr Das Regionalmuseum erzählt immer wieder etwas anderes. Veränderte Interessen, der Wandel medialer Formate oder des kulturellen Umfelds sollen sich in der künftigen Dauerausstellung widerspiegeln und diese lebendig halten.

Freitag, 19. Oktober 2018, 19 Uhr Der Maßstab für das Regionalmuseum ist Augenhöhe.
Das Museum lebt von der Neugier der Besucherinnen und Besucher, ob Alt oder Jung - die Fähigkeiten, Begabungen und Neigungen auch der Kleinsten wollen wir ernst nehmen.

Sonntag, 25. November 2018, 16 Uhr Das Regionalmuseum wird demokratisch.
Gelingt es uns, stets offen und beweglich zu bleiben, werden wir das Regionalmuseum nicht wiedererkennen: Von einem Ort der Belehrung und der Repräsentation wird es zu einem Ort kultureller Produktion und gemeinsamer Verständigung.

„Wegen Inventur geöffnet“ wird begleitet durch eine wöchentliche Kolumne „Ding der Woche“ in der Märkischen Oder Zeitung sowie auf Instagram unter #zukunft.ausstellen

Termin: vom 13.06.2018 bis 25.11.2018 um Uhr.
LOS - Fotowettbewerb *Land und Leute in Oder-Spree" zum Jubiläum des Landkreises

LOS (pm). der Landkreis Oder-Spree begeht im Dezember 2018 ein Jubiläum - er besteht dann seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass ruft die Kreisverwaltung zu einem Fotowettbewerb unter dem Motto "Land und Leute in Oder-Spree" auf. Zeigen Sie uns in außergewöhnlichen Bildern, was Ihnen im Landkreis besonders gefällt. Halten Sie in beeindruckenden Fotos fest, wie vielfältig und wandelbar das Leben in den Städten und Dörfern unserer Region ist. Gefragt sind Aufnahmen von unvergesslichen Momenten, nachhaltigen Begegnungen, prägenden Gebäuden und Landschaften zu allen Jahreszeiten. Ein spannendes Motiv aus dem Landkreis Oder-Spree, das Gefühl für den richtigen Moment und eine fesselnde Bildgestaltung, das sind drei Zutaten, mit denen Sie die Jury überzeugen können.

Unter allen Einsendungen, die bis zum 30. September 2018 in der Kreisverwaltung eingehen, ermittelt eine unabhängige Jury die 13 aussagekräftigsten Fotos, die in einem Postkartenkalender 2019 veröffentlicht werden. Darüber hinaus wird die Kreisverwaltung jene 25 Fotos, die es in die Endauswahl für den Kalender geschafft haben, in einer Ausstellung präsentieren. Die Jury behält sich vor, den Autor einer herausragenden Fotografie mit einem Sonderpreis auszuzeichnen. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar.

Beteiligen am Wettbewerb "Land und Leute in Oder-Spree" können sich Fotoamateure. Bildautoren, die jünger als 16 Jahre sind, müssen mit den Fotos eine Einwilligung ihrer Erziehungsberechtigten übermitteln. Jeder Einsender bestätigt mit seiner Teilnahme, dass die eingereichten Fotos von ihm selbst aufgenommen wurden.

Die Bilder müssen nach dem Januar 2017 im Landkreis Oder-Spree entstanden sein und im Querformat vorliegen. Das einheitliche Bildformat ist für den geplanten Kalender erforderlich. Jeder Teilnehmer kann bis zu drei Aufnahmen einreichen. Berücksichtigt werden nur Bilder, die digital im Dateiformat JPG unter Angabe des vollständigen Namens des Fotografen, seines Wohnortes und einer kurzen aussagekräftigen Bilderläuterung (Aufnahmeort, Ereignis) eingereicht werden. Die Fotos sind an die E-Mailadresse fotowettbewerb@l-os.de zu übermitteln. Einzelne Bilddateien dürfen nicht größer als vier Megabyte sein.

Mit der Einsendung des Wettbewerbsbeitrags versichert jeder Teilnehmer, dass er über alle erforderlichen Rechte an den von ihm eingereichten Fotos verfügt, er Inhaber der Urheberrechte an den Bildern ist und die Bilder frei von Rechten Dritter sind sowie bei der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Der Teilnehmer stellt die Kreisverwaltung des Landkreises Oder-Spree von allen Ansprüchen Dritter frei, die diese wegen einer Verletzung ihrer Rechte an den von dem Teilnehmer übermittelten Fotos gegen die Kreisverwaltung erheben.

Die vollständige Wettbewerbsausschreibung mit den Teilnahmebedingungen und den Hinweisen zum Datenschutz können Sie auf der Webseite des Landkreises Oder-Spree unter www.l-os.de/fotowettbewerb nachlesen.

Termin: vom 07.05.2018 bis 30.09.2018 um Uhr.
Konzertjahr 2018 in St. Marien Beeskow mit außergewöhnlichen Angeboten

Druckfrisch liegt der Veranstaltungsflyer der Konzertreihe „Musik in und für St. Marien Beeskow“ zum Mitnehmen aus. Zwei Highlights erwarten die Konzertbesucher der Reihe „Musik in St. Marien“ im Juni und im Dezember. Konzerte im Mittelschiff von St. Marien haben immer ihren eigenen Reiz. Wenn sich aber ein großes Orchester mit Chor und Solisten vereinigt, dann bietet das ein besonderes Klangerlebnis. So soll es am Sonntag, 24. Juni mit einem sinfonischen Konzert zu erleben sein. Zur Aufführung gelangt u.a. die „Cecilienmesse“ von Charles Gounod. Hierfür sollten Interessierte rechtzeitig Kartenvorbestellungen über Anrufbeantworter 03366/26450 vornehmen. Das Weihnachtsoratorium im Dezember ist immer ein Publikumsmagnet, gehört es doch zum weihnachtlichen Jubeln unbedingt dazu. Wenn es in diesem Jahr allerdings nicht von einem barocken Orchester begleitet wird, sondern 9 Saxophone, Pauken und Orgel die Instrumentalstimmen des Werkes übernehmen, entsteht ein neuer erstaunlicher Klang, bei dem man trotzdem nichts von den gewohnten Tönen vermissen muss. In der ersten Jahreshälfte geht es aber zunächst einmal mit ruhigeren Tönen weiter. Am 6. Mai gibt es eine Neuauflage von Harfe und Flöte. Anna Steinkogler, die bereits im Vorjahr mit einem Harfenkonzert von Claude Debussy brillierte, wird mit dem Flötisten Liam Mallet ihr Programm „Pas de deux“ zum Besten geben. Dieses Mal im Südschiff, wo dann hoffentlich alle Interessenten eingelassen werden können. Platz genug wird es zum Altstadtfest auf dem Kirchplatz geben. Zum musikalischen Stelldichein des Männerchores Beeskow sind dieses Mal Sänger und Bläser aus Apolda eingeladen. Zusätzlich gibt der Gospelchor Apolda am 3. Juni um 10.30 Uhr eine Gospel-Matinee. Die zweite Hälfte der Saison beginnt mittlerweile schon traditionell mit dem Konzert zur Langen Nacht. Jürgen Kupke und Hannes Zebe werden mit Klarinette und Piano Jazziges und Improvisiertes darbieten. Am 22. September schließt das Familienfest mit einem Konzert der „Aquabellas“. Das Frauen-Vokalensemble aus Berlin singt seit Jahren in mehr als 20 Sprachen. Ihre wunderbar arrangierten Programme führen durch die ganze Welt. Und nicht von ungefähr sind AQUABELLA mittlerweile ein eigenes Genre in der Welt des A-cappella-Gesangs. Sie stehen seit Jahren auf den Siegertreppchen diverser Conteste im In- und Ausland und räumen Sonderpreise für ihre außergewöhnlich herausragende Programmgestaltung ab. Ein nicht minder renommiertes Quartett – allerdings instrumental – erwartet die Zuhörer am 6. Oktober. „Romeo und Julia“ spielt das JAYE-Consort um Tilman Muthesius. Das Consort war schon mehrfach in Beeskow zu Gast und begleitete nicht nur den Motettenchor, der am ersten Novemberwochenende sein neues Konzertprogramm vorstellen wird. Nähere Einzelheiten zu allen Veranstaltungen finden sich im neuen Konzertflyer, der in Kirche, Gemeindehaus und Tourismuszentrale erhältlich ist.

Matthias Alward

Matthias Alward
Te.: 0336626450
Mobil: 01749965089
St.marien-beeskow-alward@t-online.de

Termin: vom 04.04.2018 bis 22.09.2018 um Uhr.
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