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Kultur:
Beeskow im Herbst 1989

Beeskow (St. Marien). Dass am 9. November der Öffnung der innerdeutschen Grenze gedacht werden wird, muss wohl nicht sonderlich betont werden. Viele, die den Herbst 1989 schon bewusst miterlebten, haben den Satz von Günter Schabowski noch im Ohr: „Das tritt nach meiner Kenntnis…ist das sofort… unverzüglich“.
30 Jahre ist es her, seit es diese Grenze nicht mehr gibt und vielschichtig sind die Empfindungen der Menschen, die sich daran erinnern. Aus diesem Grund soll auch in der St. Marienkirche Beeskow, wo damals erste Friedensgebete die Veränderungen in der hiesigen Stadt einläuteten, dem Herbst 1989 mit einem Veranstaltungsabend gedacht werden. Unter der Überschrift „Erinnern und Gedenken“ wird es am 9. November von 17 bis 22 Uhr vier sich verbindende Programmpunkte geben.
Zwischen den Veranstaltungspunkten gibt es „ein Glas der Versöhnung“, einen kleinen Imbiss und am Ende besteht die Möglichkeit im Gespräch bei einem Glas Wein den Abend ausklingen zu lassen.
So manches, was damals gesagt und getan wurde, sollte bedacht werden. Vielen, die diese Zeit nicht erlebt haben, muss davon berichtet werden. Allen tut es gut, sich der geschichtlichen Veränderungen immer wieder neu bewusst zu werden. Dazu wollen die vier Veranstaltungen dieses Abends helfen.

Die Programmpunkte:

17 Uhr FINISSAGE
Mittelschiff zur Ausstellung von Manfred G. Fiedler,
Landrat Rolf Lindemann spricht zu Mauerbau und Mauerfall
Worte des Künstlers, am Klavier: Hannes Zerbe
18 Uhr FRIEDENSGEBET
Südschiff zum Thema „Brücken statt Mauern“
anschließend ein Glas zur Versöhnung
19 Uhr TALK
Alte Schule Erinnerungen moderiert von Tilman Schladebach
im Gespräch mit Georg Pachtner, Siegfried Busse, Walter Scholz, Matthias Alward
anschließend Imbiss zum Austausch
21 Uhr IM LICHT DER ERINNERUNG
Südschiff Protokolle der Wendezeit – Lichtspiele – Musik zum Nachdenken
anschließend Ausklang bei Gesprächen und Wein

Text und Foto: Matthias Alward

Eingetragen am 30.10.2019 um 04:34 Uhr.
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