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Kultur:
Literaturstipendium „Burgschreiber/in zu Beeskow“ – Ausschreibung bis 15.5.2019


Literaturstipendium „Burgschreiber/in zu Beeskow“ – Ausschreibung bis 15.5.2019

Die Burg Beeskow entwickelt sich zu einem Dreh- und Angelpunkt für Kulturelle Entwicklung in der Region südöstlich von Berlin (Oder-Spree). Das DDR-Kunstarchiv, ein sich neu erfindendes Regionalmuseum, ein Musikmuseum und Opernfestival neben einem abwechslungsreichen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Tagungsprogramm bilden die Eckpfeiler eines kulturellen Zentrums, dessen Anliegen es ist, die historisch gewachsene und sich rasant verändernde Kulturlandschaft der Region zu gestalten. Künstler und Kulturschaffende, -touristen und -interessierte vor Ort entdecken die Burg für sich als Ausflugs- oder Arbeitsort und zur Entwicklung neuer Ideen.
Das Amt „Burgschreiber/in zu Beeskow“ (seit 1993) wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von 5 Monaten ausgeschrieben (Sept. 2019 bis Febr. 2020). Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000,- Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht dem/r Burgschreiber/in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in der Stadt und Region einzubringen. Die Burg unterstützt den/die Burgschreiber/in, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen, beispielsweise in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und/oder kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. Für den/die Amtsinhaber/in besteht für die Dauer des Stipendiums grundsätzlich Residenzpflicht. Eine am 14. Sept. 2019 geplante Antritts- und am 15. Febr. 2020 geplante Abschlusslesung sind wahrzunehmen. Weitere Lesungstermine können in Abstimmung mit dem/der Burgschreiber/in vereinbart werden.

Der/die Burgschreiber/in verfasst im Laufe der Amtszeit neben eigenen literarischen Vorhaben sogenannte „Burgminiaturen“, die Teil der Abschlusslesung sind und der Burg zur späteren Veröffentlichung (Anthologie der Burgschreiber 2018-2022) zur Verfügung stehen.

Grundlage für die Bewerbung ist die Anerkennung der „Richtlinien für die Verleihung des Amtes Burgschreiber/in zu Beeskow“. Voraussetzung für die Bewerbung ist die erfolgte Veröffentlichung von mindestens drei selbstständigen Publikationen (Bücher, Anthologiebeiträge, Beiträge in Literaturzeitschriften mit ISBN/ISSN bzw. Aufführungs-, Sendedatum für Dramatik, Hörspiel, Drehbuch), die nicht im Eigenverlag bzw. durch Eigenfinanzierung zustande gekommen sind.

Die Bewerber/innen reichen drei Leseproben im Umfang von max. 50 Seiten in elektronischer Form (PDF) in Verbindung mit einem Nachweis über deren Veröffentlichung ein. Um ein kurzes, aussagefähiges Motivationsschreiben (inhaltliches Interesse, literarisches Vorhaben für die Dauer der Amtszeit, eigene Vorstellungen zur Amtserfüllung) wird gebeten. Als Anlagen sind die Biografie, ein Foto und die Bibliografie mit den darin vermerkten Leseproben einzureichen. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen werden nur in elektronischer Form - zusammengefasst in einem mit dem vollständigen Namen des/r Bewerber/in gekennzeichneten PDF - entgegengenommen. Einsendeschluss ist der 15.05.2019 (Maileingang).

Eine wiederholte Bewerbung ehemaliger Burgschreiber/innen ist nicht möglich. Über die Vergabe entscheidet eine Jury entsprechend den Richtlinien. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

Beeskow im März 2019

Kontakt:

Burg Beeskow
Frankfurter Str. 23
D - 15848 Beeskow
Tel.: 03366-35-2702 / Fax: 03366-21117
E-Mail: sabine.noack@l-os.de

www.burg-beeskow.de

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Am 29. März 2019 verabschiedet sich der aktuelle Burgschreiber Sascha Macht im Rahmen einer Lesung prosaischer Miniaturen und weiterer Texte, die während seiner Amtszeit als Burgschreiber entstanden sind. Macht war während seines Aufenthalts in Beeskower Schulen unterwegs, hat mit befreundeten Literaten die erste literarische Nacht der „Beeskower Fiktionen“ präsentiert und schreibt wöchentlich eine Kolumne für die lokale Presse. Begleitet wird Sascha Macht vom Beeskower Musiker Søren Gundermann: Jazz und experimentelle Klänge treten gemeinsam mit der Literatur in einen mal nachdenklichen, mal wahnwitzigen Dialog. Sascha Macht wurde 1986 in Frankfurt (Oder) geboren und kann inzwischen auf eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zurückblicken, darunter die Romane „Der Krieg im Garten des Königs der Toten“, 2016 bei DuMont erschienen, und „Nach den Spionen“, im gleichen Jahr von Matthes und Seitz herausgegeben. Sascha Macht ist Absolvent des Literaturinstituts Leipzig. Die Lesung im Konzertsaal der Burg Beeskow beginnt um 19.00 Uhr.

Foto: eb

Eingetragen am 01.04.2019 um 19:40 Uhr.
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