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Tourismus:
Mit dem Fahrrad in den goldenen Herbst

Eine Radtour in der Prignitz führt durch die historisch gewachsene Kulturlandschaft am großen Strom Elbe. TMB-Fotoarchiv: Steffen Lehmann
Radtour durch die Lenzerwische (Prignitz)
Start und Ende: Lenzen, 27 Kilometer
Die 27 Kilometer lange gemütliche Rundtour durch die Lenzer Wische führt durch die historisch gewachsene Kulturlandschaft am großen Strom Elbe. Start- und Zielpunkt ist die Burg Lenzen. Von hier geht es über den Sportboothafen zum Elbdeich, dem man dann eine ganze Weile folgt. Am Weg liegt der kleine Ort Mödlich mit seinen typischen Wischehäusern. In Wootz angekommen, führt der Weg durch die Felder und Wiesen der Wische nach Seedorf am kleinen Flüßchen Löcknitz und über Eldenburg mit seinem Schlosspark und Quitzow-Turm zurück zum Ausgangspunkt nach Lenzen. Die Tour ist leicht zu fahren und damit auch perfekt für Familien geeignet.
Einkehr- und Übernachtungstipps: Hotel und Restaurant Alte Fischerkate in Mödlich, Hotel Burg Lenzen, Alter Hof am Elbdeich in Unbesandten
Rundtour um den Schwielochsee (Seenland Oder-Spree)
Start und Ende: Beeskow, 49 Kilometer
Ein bisschen Kondition und Zeit muss man für die Tour schon mitbringen. Die Route gehört mit knapp 50 Kilometern zu den längeren Tagestouren und zum Teil geht es an den Ausläufern der Märkischen Schweiz auch hügelig zu. Dafür bietet sich von den Anhöhen zum Beispiel des Swietenberges ein grandioser Blick auf den Schwielochsee, den größten See Brandenburgs. Bei diesem Radkurs ist viel frische Seeluft ebenso garantiert wie das bunte Dach des herbstlichen Laubwaldes, das weite Strecken des Weges bedeckt. An der Route liegen die Orte Goyatz, Jessern und Friedland – hier können die Radler die einzige Handseilfähre Brandenburgs nutzen und sich von Fährmann Maik Slotta samt der Räder über den See schippern lassen. In Trebatsch informiert ein Museum über den Australienforscher Ludwig Leichhardt, der in der Region geboren wurde.
Einkehr- und Übernachtungstipps: Restaurant Altstadtzimmer in Beeskow
Mit Ribbecks Birne auf Du und Du (Havelland)
Start und Ziel: Nauen, 28 Kilometer
„Und es kam die goldene Herbsteszeit und die Birnen leuchteten weit und breit“, heißt es in Theodor Fontanes Gedicht über den „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, das die Schulkinder in Deutschland seit mehr als 100 Jahren lernen. Das kleine Dorf im Havelland machte Fontane damit berühmt, ohne jemals selber dort gewesen zu sein. Auch wenn der berühmte Birnbaum im Jahr 1911 einem Sturm zum Opfer fiel – in Ribbeck dreht sich auch heute noch sehr viel um die Birne und damit auch um Fontane. Wer bereits vor dem großen Fontane-Jubiläum im Jahr 2019 auf diesen Spuren unterwegs ein möchte, liegt mit dieser gemütlichen Radtour genau richtig. Los geht es in Nauen, das von Berlin aus auch bequem mit der Bahn erreichbar ist. Ebenfalls an der Strecke, in Groß Behnitz, befindet sich das ehemalige Landgut des Lokfabrikanten Albert Borsig, der diesen Standort im 19. Jahrhundert zu einem Mustergut aufbaute und das heute ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Einkehrtipps: Altes Waschhaus in Ribbeck, Café Ribbäcker, Alte Schule Ribbeck, Restaurant Schloss Ribbeck, Restaurant Seeterrassen im Landgut Stober
Übernachtungstipps: Landhaus Ribbeck, Hotel Landgut Stober in Groß Behnitz, Bett & Breakfast „Fuchs & Hase“
Rund um das Besucherbergwerk F60 (Elbe-Elster Land)
Start und Ende: Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld, 26 Kilometer
Am neuen Bergheider See, einem gefluteten Tagebaurestloch, steht ein Gigant der Technik: das Besucherbergwerk F60. Die Besichtigung dieser ehemaligen Abraumförderbrücke könnte der Beginn der Tour sein. Ab hier geht es dann weiter rund um den Bergheider See, wo viele Spuren des einstigen Bergbaus in der Landschaft erkennbar sind: Kohleablagerungen in einer gefurchten Steilböschung, künstliche Inseln, welche die vom Bergbau abgebaggerten Orte symbolisieren und überraschenderweise auch das Naturparadies Grünhaus der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Denn in den stillgelegten Tagebauen gibt es mehr als 3.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter spektakuläre Arten wie Wiedehopf, Kranich und Seeadler. Den Abschluss der Tour kann die Einkehr in einem Gasthaus bilden, das beinahe zusammen mit dem Ort Klingmühl dem Tagebau zum Opfer gefallen wäre. In Griebners Gaststätte erlebt man eine Zeitreise in die Dorfkneipenkultur der ehemaligen DDR. Wer sein eigenes Fahrrad nicht mitnehmen möchte, kann an der F60 Räder und auch E-Bikes mieten (bitte vorher kurz anrufen und reservieren, Telefon: 0 3531. 60800).
Einkehr- und Übernachtungstipps: Restaurant und Hotel Goldener Hahn in Finsterwalde, Seehotel in Großräschen (20 Kilometer)
Von Rittern und Schlossherren (Fläming)
Start und Ende: Bad Belzig, 36 Kilometer
Ein Fläming-Klassiker für Radfahrer:In Bad Belzig mit der mächtigen Burg Eisenhardt, von dessen Burgturm aus man einen grandiosem Blick über die mittelalterliche Stadt hat, radelt es sich gemütlich vom Museum in Richtung Wiesenburg. Bevor man die kleine Stadt mit ihrem Schloss und Landschaftspark erreicht hat, lohnt ein Stop auf Gut Schmerwitz mit Hofladen und Töpfer-Café. Das Wiesenburger Schloss wird zwar privat genutzt, aber der großartige Landschaftspark mit seinem zum Teil exotischen Baumriesen ist auch im Herbst unbedingt einen Besuch wert. Er gilt als das wichtigste Gartendenkmal zwischen dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich und den Potsdamer Parkanlagen. Ebenfalls an der Strecke: Brandenburgs höchstes Gipfelkreuz mit Gipfelbuch in Hagelberg (201 Meter über N. N.), das Künstlerdorf Borne mit Filzhof und Galerie sowie der Bockwindmühle.
Einkehr- und Übernachtungstipps: Burgbräuhaus in Bad Belzig, Töpfercafé Gut Schmerwitz, Café von Coconat auf dem Gutshof Klein Glien (nur an Sonnabenden und Sonntagen), Schlossschänke zur Remise in Wiesenburg, Pension und Ferienwohnungen „Landei“ in Wiesenburg, Hotel & Restaurant Paulinenhof in Bad Belzig / Ortsteil Kuhlowitz
Weitere Ausflugstipps mit dem Rad unter:
www.reiseland-brandenburg.de/aktivitaeten-erlebnisse/aktiv-natur/radfahren
Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Am Neuen Markt 1 – Kabinetthaus, 14467 Potsdam
Telefon: +49 (0)331 29873-0 | Telefax: +49 (0)331 29873-73
service@reiseland-brandenburg.de | www.reiseland-brandenburg.de


Eine Radtour in der Prignitz führt durch die historisch gewachsene Kulturlandschaft am großen Strom Elbe. TMB-Fotoarchiv: Steffen Lehmann

Eingetragen am 10.09.2018 um 18:54 Uhr.
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