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Kultur:
Ausstellung: Luther - ein Jahr zu spät?



Eisenhüttenstadt (han). Noch einmal Luther und die Reformation? Der 500. Jahrestag des Beginns der Reformation ist zwar vorbei, Luthers Gedanken und Luthers gelten aber weiter. Das ist nun in einer Ausstellung in der Galerie des Städtischen Museums in der Löwenstraße zu sehen.
Künstlerinnen und Künstler aus den Landkreisen Elbe-Elster, Nordsachsen, Wittenberg, Teltow-Fläming, dem Märkischen Kreis in Westdeutschland und aus Großbritanien haben ihre Sicht der Dinge dar- und ausgestellt. Unter dem Titel „reFORMation“ ist so eine eindrucksvolle Schau durch dieses Thema der Geschichte zu sehen, die von Plastik über andere Formen bis zu Malerei reicht. Der Ideenvielfalt und der Abwechslung in der Wahl der künstlerischen Mittel scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein und genau das macht diese Ausstellung, die schon an vielen anderen Orten zu sehen war, so abwechslungsreich. „Zum dritten Mal haben wir die Künstler aus dem Elbe-Elster-Kreis bei uns im Haus und sind froh, dass es nach 2001/2002 und dann noch einmal zwischendurch, auch in diesem Jahr geklappt hat. Ohne Andreas Pöschel, den Kulturamtsleiter dieses Landkreises Elbe-Elster wäre das wohl nicht zu Stande gekommen“, meinte Museumschef Hartmut Preuß kurz vor der Eröffnung. An die Jahreszahl des „Zwischendurch“ konnte sich niemand so richtig erinnern, aber das spielte auch keine Rolle.
Das Mittelalter mehr als dunkle Farben und grauer Alltag sind, dokumentiert zum Beispiel Kerstin Becker aus Zossen in ihrem Triptychon „Weltenwandel“ in grell leuchtenden Farben sehr eindrucksvoll. Detailreich und mit Methaphern führt die Künstlerin durch diesen Teil der Geschichte und lädt zu Verweilen ihrer Werke ein. Doch auch die Symbiose aus Draht und Holz von Kurt Kornmann aus Werdohl im Märkischen Kreis, der übrigens Partnerkreis von Elbe-Elster ist, regt zum Nachdenken, Staunen und Betrachten an. Untermalt in den Farben der Reformation (schwarz) und des Katholizismus (kardinalrot) sind Gegensätze, aber auch Einendes und Botschaft überbringendes zu entdecken. „Schon der Gegensatz der Werkstoffe, zum Teil verrosteter Draht auf der einen Seite, frisches Holz auf der anderen lässt Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten zu, die es kaum wieder gibt. Selbst auf Papier lässt sich das übertragen“, kommt Kurt Kornmann ins Schwärmen.
Das sind nur zwei Beispiele aus der Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke. So vielfältig die Themen, so differenziert sind auch die künstlerischen Mittel in der Umsetzung der Thematik durch die 23 beteiligten Akteure an sich. Nicht für umsonst wurde der Titel gewählt, in dem das Wort „FORM“ groß geschrieben wurde.
Das Verweilen ist die eine Seite, sich Gedanken aus der Vergangenheit zum „Heute und Jetzt“ zu machen, die andere und in diesem Sinne wollen die „reFORMatoren“ ihre Ausstellung wohl verstanden wissen. Und so ist Luthers Lehre all gegenwärtig, zeitlos und damit auch nicht ein Jahr zu spät.
Zu sehen ist diese bis zum 22. Juli zu den Öffnungszeiten des Städtischen Museums in der Fürstenberger Löwenstraße 4 dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 13 bis 17 Uhr.

Fotos: Jörg Hanisch

Gedanken zu Reformation: Kerstin Becker aus Zossen lässt in ihrem dreiteiligen „Weltendandel“ leuchtende Farben sprechen und versinnbildlicht die Geschichte auch in Plastiken.

„reFORMation“: Unter diesem Titel zeigen Künstler wie Angela Willeke, Iris Stöber, Kurt Kronmann, Torsten Freche, Kerstin Becker und Paul Böckelmann ihre Werke. Ganz links der koordinierende Kulturamtsleiter des Elbe-Elster-Kreises Andreas Pöschel.

Gegensätze: Mit der Symbiose aus Metalldraht, Holz und Farben bringt Kurt Kornmann aus dem Märkischen Kreis seine Gedanken zum Ausdruck und regt die Gedanken des Betrachters an.

Eingetragen am 18.06.2018 um 04:46 Uhr.
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