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Kultur:
Über 100 Mitwirkende beim Sinfonischen Chorkonzert


Beeskow (St. Marien). Das Mittelschiff von St. Marien bietet sich an für Aufführungen sinfonischer Art. Am Sonntag, 24. Juni 2018 um 17 Uhr wird es mit einem sinfonischen Chorkonzert eine der größten Aufführungen in Beeskows St. Marienkirche geben. Ein Protagonist von Kompositionen in großer Besetzung ist Charles Gounod. Am 17. Juni hätte er seinen 200. Geburtstag. Viele Musikliebhaber kennen den französischen Komponisten durch seine Oper nach Goethes „Faust“. Doch schuf Gounod in seiner schlichten und zugleich beeindruckenden Tonsprache auch viele geistliche Werke. Sein bedeutendstes geistliches Werk ist die „Messe solennelle de sainte Cécile“. Auguste Poirson schrieb dazu seinem ehemaligen Schützling: „Bravo, mein lieber junger Mann, den ich schon als Kind gekannt habe, Ehre sei dem Gloria, Credo und vor allem dem Sanctus! Das ist schön, das ist wahrhaft religiös! Bravo! Ich danke Ihnen; Sie haben mich wirklich glücklich gemacht!“ In der Tat muss die Uraufführung am 29. November 1855 in Saint-Eustache (Paris) ein großartiges Erlebnis gewesen sein. Von mehreren Dirigenten, 300 beteiligten Instrumentalisten und Choristen nebst 6 Harfen wird da berichtet. In derartig gigantischer Besetzung wird das Stück am 24. Juni im in der St. Marienkirche nicht erklingen können. Aber immerhin mit über 100 Mitwirkenden wird es eine Besonderheit sein, diese Messe in Beeskow zu hören. Alles, was in einem sinfonischen Orchester Rang und Namen hat, einschließlich Harfe, Schellen und großer Trommel, wird dabei sein, wenn nach vielen Jahren wieder einmal die Philharmony Zielona Góra in Beeskow zu Gast sein wird. Seit Januar probt die St. Marienkantorei an den Sätzen der Messe. Verhalten mit Anklängen an ein gregorianisches Motiv bis zum hymnischen Feuerwerk, vom reinen Orchestersatz bis zum jubelnden Chorgesang reichen die musikalischen Ausdrucksmittel dieser Messe von Charles Gounod.

Im Konzert vorangestellt wird eine Kantate von Matthias Drude. Mit dem Titel „Wenn die Stimme kommt“ entstand die Kantate als Auftragskomposition zu den Landeskirchenmusiktagen Sachsens im Jahr 2014. In diesem Jahr gedachte man des Themas „Musik und Luther“ in Vorbereitung des 500-jährigen Reformationsjubiläums. „Nach Luther ist es die ´lebendige Stimme des Evangeliums´, die zueignet, was wir uns ohne sie nicht aneignen könnten“, heißt es dazu in der Werkeinführung. Die alte Geschichte von Samuel und Eli aus den Schriften des Propheten Jesaja, Texte von Carola Moosbach und Ulrich Meyer sowie ein Choraltext von Gerhard Tersteegen bilden das Kantatenlibretto.

Neben der St. Marienkantorei Beeskow und weiterer Gastsänger musizieren neben der Philharmonie Zielona Góra, Yvonne Friedli (Sopran), Kerstin Domrös (Alt), Ralf Eschrig (Tenor) und Till Schulze (Bass). Für den Orgelpart konnte Alex Ilenko gewonnen werden. Die Leitung hat Matthias Alward.
Der Eintritt kostet 10,- € (erm. 8,-). Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Zweigart und über Anrufbeantworter 03366/26450 erhältlich. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.

Text und Fotos: Matthias Alward

Eingetragen am 15.06.2018 um 17:47 Uhr.
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