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LOS - Landkreis Oder-Spree fördert die Vermarktung von Schwarzwild

LOS (pm). Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oder-Spree arbeitet intensiv daran, mit umfangreichen vorbeugenden Maßnahmen, die Risiken für ein Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus dem Osten Europas zu minimieren. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Für den Menschen ist das Virus nicht gefährlich.

Eine Schlüsselrolle bei der Minimierung der Infektionsgefahr nimmt die Reduzierung der hohen Wildschweinbestände ein. "Wir haben in den vergangenen Monaten sehr konstruktive Gespräche mit den Jägern des Landkreises geführt, die letztlich in zwei ganz konkrete Maßnahmen münden, mit denen wir die Jäger motivieren wollen, die Abschusszahlen von Schwarzwild spürbar zu erhöhen", erläutert Petra Senger, Amtstierärztin des Landkreises Oder-Spree. Der Landkreis werde es nicht bei Appellen belassen, sondern hat selbst zwei Programme aufgelegt, die im Kreishaushalt finanziell untersetzt sind.

So sollen sich Jäger und Landwirte verstärkt darüber verständigen, wie durch das Anlegen von Jagdschneisen und Wildfutterflächen die Bedingungen für eine erfolgreiche Jagd auf Schwarzwild verbessert werden können. "Daraus ergeben sich bei der Agrarförderung keine Nachteile für den Landwirt", betont Gerd Piefel, Amtsleiter des Landwirtschaftsamtes. Für den Ernteausfall werde, außer bei Maisflächen, der Landkreis Oder-Spree aufkommen. Die Antragstellung für diese Mittel erfolgt über das Landwirtschaftsamt.

Landkreis Oder-Spree fördert Vermarktung von Schwarzwild

"Mehr Schwarzwild zu erlegen, das mache für den Jäger allerdings nur dann Sinn, wenn er das Fleisch auch gut vermarkten kann", begründet die Amtstierärztin einen zweiten Schritt den der Landkreis als erster in Brandenburg geht. Es wird ein zusätzlicher Anreiz für die Vermarktung von Wildschweinen geschaffen. Der Landkreis Oder-Spree stützt ab sofort den Aufkaufpreis für Schwarzwild bei Direktvermarktern und Wildhändlern, die im Landkreis ansässig sind, mit einem Euro je Kilogramm Schwarzwild in der Decke. Voraussetzung für diese Förderung ist, dass der Händler dem Jäger mindestens zwei Euro je Kilogramm Schwarzwild in der Decke zahlt und die eigenen Vermarktungsanstrengungen für Schwarzwild intensiviert. "Wir sind zuversichtlich, dass diese Maßnahmen greifen. Ein Indiz dafür ist die bereits spürbar verstärkte Nachfrage von Jägern nach einer Registrierung als Direktvermarkter", schätzt Petra Senger ein und ergänzt, "Wildbraten ist ein hochwertiges Lebensmittel."

Interessierte Jäger können sich über die Voraussetzungen für eine Registrierung als Direktvermarkter auf der Webseite des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes informieren oder sich durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt beraten lassen - vor Ort in Beeskow oder unter der Rufnummer 03366 35-1951.

Eingetragen am 15.05.2018 um 18:38 Uhr.
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