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Mit dem Oder-Neiße-Express zum Lichterfest




Eisenhüttenstadt (han). Weihnachtsauftakt in der City: Anders, als in anderen Orten und doch schon ganz traditionell wird in Eisenhüttenstadt das Lichterfest in der Lindenallee am ersten Adventswochenende gefeiert. Ein Weihanchtsbummel der etwas anderen Art.
Weihnachtliche Weise klingen durch die Lindenallee. Der große Weihnachtsbaum und die Straßengirlanden erhellen mit tausend Lichtern die City. Lichter vor den Geschäften und in einer langen Reihe an der Gehwegkante aufgereiht tauchen die Magistrale in ein festliches Licht. Fröhliche Menschen steigen aus der Bimmelbahn und verteilen sich in den hell erleuchteten und weihnachtlich geschmückten Geschäften, an Glühweinständen und Bratwurstgrills. Irgendwie scheint die Einwohnerschaft der gesamten Stahlstadt auf den Beinen zu sein. Kinder streben zu den Feuerschalen, die von der Jugendfeuerwehr betreut werden oder zu Bastelstraßen, die viele Geschäfte aufgebaut haben. Selbst ein Kindertrödelmarkt fehlt nicht.
Nur ab und an unterbricht die Stimme von Dirk Lehmpul-Ponta, dem Vorsitzenden des Vereines „Pro City Eisenhüttenstadt“ den Melodienreigen, immer dann, wenn neue Gäste mit dem „Oder-Neiße-Express“ ankommen, eine neue Rundfahrt durch die Innenstadt beginnt oder Geschäftsleute auf besondere Aktionen hinweisen lassen. Der Moderator ist ganz begeistert von den vielen Leuten. „So haben wir uns das gewünscht“, meint er zufrieden beim Blick über die belebte Straße, auf der wegen der Autos noch Vorsicht geboten ist und ergänzt: „Wir hätten uns durchaus eine zeitweise Sperrung gewünscht.“ Ein anderes Thema scheint ihm wichtiger: „In diesem Jahr ist erstmalig die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft mit dabei, die auf dem Hof ihres Firmensitzes einiges vorbereitet hat und wo auch der Lichterfestumzug mit dem EKO-Traditionsspielmannszug enden wird und die Kindereisenbahn ist neu. Ansonsten freue ich mich, dass all unsere Geschäfte wieder mit dabei sind und danke in diesem Zusammenhang der Stadt, der Feuerwehr und den kommunalen Betrieben, die uns bei diesem vorweihnachtlichen Höhepunkt unterstützen.“
Gut gelaunt waren nicht nur er und die Gäste des Lichterfestes an diesem Abend sondern auch die Geschäftsinhaber der Lindenallee. Über zu wenig Publikum konnten sie nicht klagen und oft gab es noch vor den Läden Aktionen für die Kleinen, eine Bastelstraße etwa vor dem Blumenhaus, Zuckerwatte und Kinderpunsch beim Buchhaus und anderenorts. Treffen mit Freunden oder der Bummel ganz in Familie standen ganz oben auf der Wunschliste, so wie auch bei Claudia Fest, die sich mit Sohn Nils mit Freundin Melanie Olear und deren Tochter Julie an einer Feuerschale verabredet hatten. Überhaupt waren diese Wärmespender heiß begehrte Treffpunkte, die erst langsam erloschen, als gegen 18 Uhr. Fanfarenklänge zu hören waren. Die blauen Lichter der Feuerwehr zeigten den unmittelbaren Beginn der traditionellen Lichterfestumzuges an. Lampions wurden entzündet und gemeinsam mit den Eltern reihten sich die vielen kleinen Gäste hinter dem Spielmannszug ein. Durch die Eisenhüttenstädter Einkaufsstraße ging es zum Handwerkerhof, wo schon hunderte darauf warteten, auf das Gewi-Gelände zu kommen. Der kleine Weihnachtsmarkt hatte eine magische Anziehungskraft und während noch einige durch die hellerleuchteten Geschäfte der Lindenallee bummelten, entstand in der Fritz-Heckert-Straße vor dem Tor des Handwerkerhofes ein wahrer Auflauf, der neugierig auf das machte, was im Innenareal zu erleben sein würde.

Fotos: han

Eingetragen am 04.12.2017 um 05:01 Uhr.
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