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Polizeiberichte:
Giftmischer wird mit Phantombild gesucht

Berlin (dapd). Der Druck auf den gesuchten Berliner Giftmischer wächst: Jetzt fahndet die Polizei mit einem Phantombild nach dem gefürchteten Unbekannten, der seit einer Woche sein Unwesen auf Berlins Weihnachtsmärkten treibt. «Wir haben uns in Abstimmung mit der Justiz zu diesem Schritt entschieden», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Die Zeichnung zeigt einen gepflegten Mann mittleren Alters mit einem rundem Gesicht und sehr kurzen Haaren. Nach Polizeiangaben ist der Verdächtige 40 bis 45 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und spricht Hochdeutsch. Einige Opfer berichteten übereinstimmend von einem dunklen Rucksack. Bis Dienstag ging die Polizei nach eigenen Angaben zehn Hinweisen auf den Täter nach - eine Erfolg versprechende Spur sei bislang nicht darunter gewesen.

Anders als in den vergangenen Tagen verlautet, prüft die Polizei derzeit noch, ob es sich bei allen Taten um denselben Täter handelt. Mindestens 13 Besucher auf Weihnachtsmärkten in den Stadtteilen Mitte und Charlottenburg sollen durch vergifteten Schnaps und Glühwein krank geworden sein, den ihnen ein Unbekannter anbot. Bei dem Gift handelt es sich womöglich um Liquid Ecstasy. Diese sogenannten K.O.-Tropfen können schon bei geringer Überdosierung und insbesondere in Kombination mit Alkohol zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Polizei bestätigte lediglich, dass es sich um eine Substanz «ähnlich wie K.O.-Tropfen» handele. Nähere Angaben wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht. Den Opfern des Giftmischers wurde nach dem Trinken seiner spendierten Getränke schlecht, einige litten an Bewusstseinsstörungen. Zwei Frauen wurden sogar ohnmächtig und mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Zuletzt wurde vermutlich ein 21-Jähriger Opfer. Der Mann alarmierte am Montagabend wegen Übelkeit die Feuerwehr. Der Besucher eines Weihnachtsmarktes in Mitte gab laut Polizei an, von einem Mann in Weihnachtsmannkostüm einen Schnaps bekommen und getrunken zu haben. Weil der junge Mann jedoch mit einem Freund von nachmittags bis in den späten Abend erst auf dem Weihnachtsmarkt und dann an einem Imbiss Alkohol getrunken hatte, wurde zunächst eine Blutanalyse abgewartet. Damit sollte geklärt werden, ob Gift oder die große Alkoholmenge Schuld für die Übelkeit war. «Wir haben den Mann jetzt zunächst zu den Opfern gezählt», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Derweil hat der Betreiber des Weihnachtsmarktes am Alex in Mitte, Charles Blume, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgelobt. Diese Summe soll derjenige bekommen, der den Giftmischer ausfindig macht. Außerdem sollen Lockvögel den Gesuchten auf frischer Tat ertappen.

Quelle: Internet (http://news.de.msn.com)

Eingetragen am 15.12.2011 um 07:29 Uhr.
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